Minimalismus - 3 Schritte die Ihr Leben produktiver machen!

Auf den ersten Blick scheinen sich Produktivität und Minimalismus auszuschließen.

Minimalisten? Das sind doch diese Menschen, die aus dem System aussteigen und nur noch in der Hängematte liegen, oder? Die tun doch den ganzen Tag nichts!

Wo soll da die Produktivität sein?

Fakt ist aber: Je mehr wir uns auf das Wesentliche konzentrieren, umso produktiver werden wir! Denn Minimalismus ist viel mehr als der Verzicht auf Luxus – Minimalismus ist der wahre Luxus!

Minimalistisch leben - Was bedeutet das genau?

MinimalismusDas Wort Minimalismus ist von Minimum abgeleitet, es bedeutet also eine Beschränkung auf das Nötigste.

Daher verwechseln viele Menschen die minimalistische Lebenshaltung mit Armut, Askese oder Verzicht.

Kennzeichnend für den Minimalismus ist aber, dass es sich um eine bewusst gewählte Beschränkung handelt, um einen klareren Blick auf das Leben zu bekommen.

Minimalisten sind also Menschen, die sich bewusst dafür entscheiden, Produktivitätsbremsen aus ihrem Leben zu entfernen, um frei durchatmen zu können und ihrem Leben eine neue Richtung zu geben.

Produktivität neu entdecken.

In unseren Köpfen gibt es oft nur eine Form der Produktivität, und zwar die wirtschaftliche.

Produktiv zu sein, bedeutet also für viele Menschen einfach, möglichst viele Waren zu produzieren. Wie ein Akkordarbeiter am Fließband haben wir nur Stückzahlen im Kopf, die wir erfüllen müssen, um unseren Lebensstandard zu halten.

Dabei sind wir oft so beschäftigt, dass uns gar nicht die Ruhe bleibt, über diesen Lebensstandard nachzudenken und unsere Produktivität neu zu überdenken.

Denn es geht bei Produktivität nicht allein um Mengen und Massen, es geht um Schaffenskraft, um Effektivität, um schöpferische Prozesse! Es geht darum, mit möglichst wenig Aufwand das Optimum zu erreichen.

Und je weniger uns aus dem Weg zum schöpferischen Sein voller Kreativität, Lebensfreude und Erfolg ablenkt, umso produktiver werden wir.

Der Minimalismus Lebensstil ist also viel mehr als ein Leben in der Hängematte. Er ist der direkte Weg zu einem erfüllten Leben ohne Umwege!

Es gibt drei Lebensbereiche, in denen eine minimalistische Grundhaltung Sie produktiver macht!

Wo Sie mit Ihrem neuen minimalistischen Lebensstil beginnen, hängt natürlich ganz von Ihren persönlichen Vorlieben ab.

Es gibt aber drei wichtige Lebensbereiche, bei denen viele Menschen immer wieder begeistert davon berichten, wie gut es tut, sie einfach mal zu »entrümpeln«.

Und damit sind nicht der Keller, der Dachboden und die Garage gemeint, sondern die Bereiche, mit denen wir den Großteil unserer Zeit verbringen.

3 Schritte die Ihr Leben produktiver machen!

  1. Minimalistisch wohnen,
  2. Minimalismus im Job,
  3. Minimalismus in Beziehungen.

Minimalistisch wohnen: Was brauchen wir wirklich zum Glück?

minimalistisch wohnenStatistisch gesehen besitzt jeder Mensch in Europa heute 10.000 Dinge.

Bei einer ganz normalen vierköpfigen Familie macht das 40.000 Gegenstände, die aufbewahrt, abgestaubt, hin und her geräumt und verwaltet werden müssen.

Spätestens bei einem Umzug hat jeder Mensch Dinge in der Hand, von denen er sich verwirrt fragt, wann er diese jemals benutzt hat.

Ein Großteil des Wohnraums, für den wir jeden Monat aufkommen müssen, gehört eigentlich nicht uns, sondern den Dingen, die wir verwahren.

Irgendwo muss der Kram ja hin, oder?

Das wäre ja auch vollkommen in Ordnung, wenn wir an all diesen Dingen täglich Freude hätten und einen praktischen Nutzen daraus ziehen könnten. Leider werden all diese Dinge aber für viele Menschen immer mehr zur Belastung, denn Dinge haben Macht.

Das hat nichts mit Esoterik oder Spiritualität zu tun, sondern mit dem ganz einfachen praktischen Leben.

Minimalistischer Wohnstil bedeutet Freiheit im Handeln!

Ordnung, Klarheit und auch Sauberkeit haben direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden. Wir alle sind täglich zahllosen Reizen ausgesetzt, die das Gehirn überfluten.

Im Straßenverkehr, im Job, im Internet, ständig stürzen Reize auf uns ein, auf die wir reagieren müssen. Das löst Stress aus, den wir kaum noch wahrnehmen, weil er uns zur zweiten Natur wird. Und gerade dadurch macht er uns krank.

Um uns zu schützen, bauen wir unbewusste Blockaden auf, um noch mehr Reize zu vermeiden. Diese Blockaden bemerken wir oft erst an kleinen absurden Dingen, die uns in den eigenen vier Wänden überfallen.

Vielleicht hätten wir mal wieder Lust, frische Waffeln zu backen? Die duften doch immer so gut!

Dann fällt uns aber ein, dass das Waffeleisen ganz hinten im Küchenschrank ist. Wir müssten erst den Sandwichtoaster, Teigschüsseln in drei verschiedenen Farben und Größen, den Wok, die elektrische Kaffeemühle und den kaputten Mixer, den wir aus unerfindlichen Gründen immer noch nicht weggeworfen haben, zur Seite räumen, um uns die Waffeln zu »verdienen«.

Mal ehrlich, wer hat da noch Lust? Niemand.

Es sind also die Dinge, die uns angeblich das Leben erleichtern, die uns daran hindern, produktiv zu werden. Ein minimalistischer Wohnstil wird also für viele Menschen immer verlockender.

Minimalistisch zu wohnen heißt nämlich nicht, auf Komfort zu verzichten und stattdessen auf selbst gezimmerten Kisten zu sitzen. Es heißt, die Wohnung von allem zu befreien, was uns daran hindert, die Dinge zu tun, die wir wirklich gern tun!

Wenn Sie Ihr Zuhause nicht mehr verwalten, sondern wirklich darin entspannen wollen, minimalisieren Sie! Trennen Sie sich von überflüssigen Dingen, beschränken Sie sich auf das, was sie wirklich brauchen, um das Leben zu genießen!

Wenn es Ihnen schwerfällt Ihr Leben zu entrümpelt, hilft Ihnen sicher mein Artikel über To Do Listen weiter!

Minimalismus im Job: Weniger bringt mehr!

Minimalismus im Job

Produktivität beginnt immer im Kopf.

Und in unseren Köpfen brauchen wir dringend frischen Wind, denn das Arbeitsleben ist gerade in einem massiven Umbruch.

Die Digitalisierung, verbesserte Produktionsabläufe und automatisierte Prozesse sollten das übliche »Höher, schneller, weiter!« eigentlich vereinfachen,

aber viele Menschen empfinden das genaue Gegenteil. Das Arbeitsleben wird immer ineffektiver und stressiger.

Wir sind auf ständiges Wachstum und Rekordzahlen gepolt und übersehen dabei, dass wir nicht mehr im Wirtschaftswunder der Fünfziger leben, sondern im jetzt.

Nachhaltigkeit, Leidenschaft und Qualität werden nicht nur für Minimalisten immer wichtiger, sondern auch für Konsumenten.

Und wenn man bedenkt, dass jeder Mensch durchschnittlich 10.000 Dinge besitzt, ist es kein Wunder, dass viele Märkte völlig übersättigt sind.

Minimalisten sind clever und denken jetzt um, bevor es zu spät ist. Was bringt es, ein großes Unternehmen am Laufen zu halten, wenn die Arbeit sich sinnentleert anfühlt?

Ein kleines Business mit Persönlichkeit und einem kleinen Leistungsspektrum fühlt sich heute für viele menschlicher und sinnvoller an, als eine Karriere in einem großen Konzern, der sich selbst durch komplexe Strukturen lähmt.

Wenn Sie auch zu den Menschen zählen, die sich jeden Tag zur Arbeit quälen, um sinnlose Routineaufgaben zu erledigen, wird es Zeit, den Lebensstandard zu überprüfen und Geldfresser durch Minimalismus zu ersetzen.

Denn so können Sie sich nach einer Aufgabe umsehen, die Sie mit Leidenschaft ausfüllt.

Nichts macht so produktiv und kreativ wie echte Leidenschaft!

Minimalismus in Beziehungen: Weg mit den Energievampiren!

Minimalismus in BeziehungenOft verbringen wir mit den Menschen in unserem Umfeld Zeit, weil sich das »so gehört«.

Wir sitzen jedes Wochenende stundenlang auf Geburtstagsfeiern und Grillpartys, obwohl wir gar keine Lust hatten, hinzugehen.

Aber wir kennen die Gastgeber eben seit der Schulzeit oder wir sind entfernt mit ihnen verwandt, da wollen wir natürlich nicht absagen.

Aber warum eigentlich nicht?

Es gibt Beziehungen, die wir aus Gewohnheit führen und es gibt Beziehungen, die uns wirklich Kraft kosten.

Etwa, weil Menschen uns manipulieren, für ihre Zwecke missbrauchen oder uns immer wieder das Selbstwertgefühl rauben.

Es gibt aber auch Beziehungen, die beflügeln, inspirieren, auf neue Ideen bringen.

Im täglichen Trott zwischen Tante Hildegards Geburtstag oder dem endlosen Scheidungskrieg der alten Schulfreundin bleibt uns aber keine Kraft, die Kontakte zu pflegen, die uns wirklich inspirieren und unsere Produktivität steigern.

Nehmen Sie sich Zeit, Ihr Adressbuch durchzugehen! Brechen Sie Kontakte ab, die Ihnen nur Energie rauben!

So haben Sie Zeit für die Menschen, die Ihnen ein wirklich gutes Gefühl geben und Sie darin unterstützen, dass Sie alles schaffen können.

Minimalismus in Ihrem Privatleben ermöglicht Ihnen lebendige Beziehungen mit einer tiefen menschlichen Qualität.

Freundschaft statt Kegelclub.

Minimalistisch zu leben heißt, bei sich selbst anzukommen.

Lassen Sie Ihr Leben nicht länger von leblosen Gegenständen, sinnentleerter Arbeit und fruchtlosen Beziehungen beherrschen.

Räumen Sie auf, stellen Sie alles auf den Kopf und behalten Sie nur das, was Ihnen wirklich wichtig ist und gut für Sie ist.

So bekommen Sie einen freien Kopf, ein freies Leben und ungeahnte Energie für eine neue, kreative Produktivität!

Sichern Sie sich auch die Produktivitäts-Formel, um endlich in ein erfolgreiches Leben ohne hindernden Ballast zu starten!

Weitere Blogbeiträge:

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